Tandemfallschirmspringen

Der Ablauf

Nach dem Kennenlernen Eures Tandemmasters erfolgt eine ca. 20-30 minütige Einweisung in den Ablauf des Tandemfallschirmsprungs. Dabei werden unter anderem sicherheitsrelevante Aspekte, Fallschirmsprungausrüstung und versicherungstechnische Einzelheiten geklärt. Im Anschluss an die Einweisung erfolgt die Anprobe und das Einstellen des Fallschirmsystems und einige "Trockenübungen" zur Haltung beim Absprung aus dem Flugzeug.

Ab dann weicht Euch der Tandemmaster nicht mehr von der Seite. Gemeinsam steigt Ihr in das wartende Flugzeug. Und dann geht es auch schon los ...

Kurz nach dem Start bekommt man gleich einen ersten Eindruck von der herrlichen Aussicht. Im Steigflug erfolgt ein letzter Sicherheitscheck über den korrekten Sitz aller Gurte und Verschlüsse.

Beim Erreichen der Absprunghöhe von 4.000 Metern und der Freigabe durch den Piloten werden wir zusammen das Flugzeug verlassen. Nach dem Absprung könnt ihr den Sprung in vollen Zügen bis zur Landung genießen. Der Tandemmaster übernimmt sämtliches Steuern und das Öffnen des Schirms. Die Öffnung erfolgt nach ca. 45 Sekunden freien Falls auf 1.500 m. Es folgt die Schirmfahrt, bei der man den exklusiven Ausblick über die Gegend, der sonst nur den Vögeln vorbehalten ist, ohne störende Begrenzungen des Sichtfeldes oder lärmende Turbinen, genießen kann. Nach ca 5-7 Minuten Flug und einer sicheren Landung hat die Erde Passagier und Tandemmaster wohlbehalten wieder ...

Die Geschichte

Am Anfang des Tandemfallschirmspringens stand der Wunsch der "am Boden bleibenden" einmal das Gefühl des freien Falls und des Schwebens über den Wolken zu erleben. Dies Alles jedoch ohne eine langwierige Ausbildung zum Fallschirmspringer.

Vor gut 40 Jahren machte Gary Dupuis den ersten Sprung mit einem zusätzlichen Passagier. Damals noch mit einem Fallschirmsystem, welches nur für eine Person ausgelegt war. Die Schirmöffnung und die Landung waren dementsprechend unsanft. Man verwarf den Gedanken jedoch nicht, sondern arbeitete an der Verbesserung. Ein Fallschirm für zwei Personen musste so konzipiert werden, dass er sich selbst bei Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h sanft öffnet und bis zu 200 kg tragen kann.

17 Jahre nach dem ersten Sprung war ein System entworfen, bei dem der Passagier in einem eigenen Gurtzeug am Tandemmaster, der den Schirm trägt, befestigt wird. 1985 wurde das erste serienreife System vorgestellt, das zwei Personen sicher zu Boden brachte. Die Öffnung und auch die Landung wurden sehr viel angenehmer und sicherer. Dieses Prinzip hat sich bewehrt und so springen die Tandemmaster seit 1986 mit der offiziellen Erlaubnis des Bundesministers für Verkehr auch hier in Deutschland. 



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